Folge 481 – Sonntags-BAM: Die Crysis-Krise

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Gute Frage. Eventuell gibt dieser Link zur Re:publica dem geneigten Social-Media-Troll Einblick über die Vita meines Gesprächpartners?

Nun denn, kommen wir zum heutigen Thema: Dem deutschen Computerspielpreis 2012.

„Pädagogisch und kulturell wertvoll“ sollen die Preisträger sein, so haben es der Bundestag und die beiden Wirtschaftsverbände BIU und G.A.M.E beschlossen, die den Preis zusammen seit 2009 vergeben. Kritik daran hat dieser Jahr vor allem einer: Wolfgang Börnsen. Der Mann mit dem knallhart ehrlichen Flash-Intro.

Dass der vom Bundestag mitgetragenen Computerspielpreis überhaupt nominiert wurde, hält dieser CDU-Politiker und Sprecher der Unionsfraktion für Kultur- und Medienpolitik nämlich für “unvertretbar”. Er fordere eine Neukonzeption des Preises. Gewonnen hat nämlich, witzigerweise unter Mithilfe eines CDU-Kollegens, Crysis 2 des Frankfurter Studios Crytek.

Der deutsche Computerspiel-Preis also. Alles nur Provokation? Gerechtfertigter Preisträger? Und ist ein uraltes Kinder-Brettspiel von Ravensburger neu aufgelegt für das iPad wirklich das innovativste Mobile-Game aus Deutschland? Verzeiht den Slang, aber… SRSLY?

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